Veranstaltung: Weihnachtsfeier
 
 
am: 15.12.2013
 
wo: Seminarraum2 Schloss Liebenberg
 
Programm:
 
14:00 Andacht in der Kirche zu Liebenberg
 
16:30 Kaffee trinken im Seminarraum 2
 
18:00 Blasmusik vom Turm
 
 
 
Es wird um Anmeldung gebeten, benutzen Sie bitte dazu unser Kontaktformular!

 
Veranstaltung: Herbstkonferenz des Liebenberger Freundeskreises
zum 100. Geburtstag von Libertas
 
am: 17.11.2013
 
auf: Schloss Liebenberg
 
wo: Schloss-Saal
 
Programm:
 13:30 Uhr Kaffee– und Kuchenangebot
 
 14:00 Uhr Eröffnung mit musikalischer Gestaltung unter der Leitung von Jens           Seidenfad
 
          Grußworte unserer Partner
 
 14:30 Uhr Libertas Schulze-Boysen—zum 100. Geburtstag Dr. Hans Coppi
 
 15:00 Uhr Enthüllung der Libertas Gedenktafel
 
 15:40 Uhr „Politische Einordnung des Widerstandes und sein Stellenwert bei           der Erziehung der jungen Generation“ Präsident der Bundeszentrale für             Politische Bildung Thomas Krüger
 
 16:00 Uhr "...Aber niemals stille stehen..." musikalisch-literarisches Programm           Studierende der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg und der                         Universität Potsdam
 
 Schlusswort Achim Rinn
 

um Anmeldung für diese Veranstaltung wird gebeten, benutzen Sie dafür das Kontaktformular

 

 


 

 

Veranstaltung: Stolpersteine für Mildred und Arvid Harnack

am: Freitag,  20. September 2013

um: 16.30 Uhr

wo: Genthiner Str. 16
(gegenüber dem Eingang zum Möbelhaus Hübner) 10785 Berlin-Tiergarten
(U-Kurfürstenstraße)


Zwei Stolpersteine für Mildred und Arvid Harnack


Die an der Universität Wisconsin lehrende amerikanische Literaturwissenschaftlerin Mildred Harnack folgte 1929 ihrem Mann als nach Deutschland. Die Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes arbeitete 1931/32 als Lektorin für amerikanische Literatur an der Berliner Universität, danach als Lehrerin für englische Sprache und Literaturgeschichte am Berliner Abendgymnasium und an der Volkshochschule. Ab 1938 war sie als nebenberufliche Lektorin beim Rowohlt-Verlang und als Übersetzerin tätig. Sie promovierte 1941 in Gießen. Ihr Mann, der Jurist und Ökonom Dr. Dr. Arvid Harnack arbeitete seit 1935 im Reichswirtschaftsministerium. Mildred und Arvid Harnack waren Gegner des Naziregimes. Sie diskutierten in einem Schulungskreis über ökonomische und politische Fragen, bestärkten die TeilnehmerInnen in ihrer regimekritischen Haltung, unterstützten Familien von Verfolgten des Naziregimes und verhalfen gefährdeten Freunden zur Flucht. Arvid Harnack übermittelte – seit März 1941 gemeinsam mit Harro Schulze-Boysen – Informationen über den bevorstehenden Überfall auf die Sowjetunion an einen Mitarbeiter der sowjetischen Botschaft. 

Gestapobeamte nahmen Harnacks während ihres Urlaubs am 6. September 1942 auf der Kurischen Nehrung fest. Die am 19. Dezember 1942 vom Reichskriegsgericht gegen Arvid Harnack ausgesprochene Todesstrafe wurde am 22. Dezember auf Hitlers Befehl in Plötzensee durch den Strang vollstreckt und  das Urteil gegen Mildred Harnack von sechs Jahren Zuchthaus aufgehoben. In einer zweiten Verhandlung wurde sie zum Tode verurteilt und am 16. Februar 1942 als einzige amerikanische Staatsbürgerin in Plötzensee ermordet. 

 

Seit April 1936 lebten Harnacks in der damaligen Woyrschstraße 16. Das Haus ist im Krieg zerstört und die Woyrschstraße 1947 wieder in Genthiner Straße umbenannt worden. Verwandte von Mildred Harnack aus den Vereinigten Staaten haben die Verlegung der Stolpersteine vor der Genthiner Straße 16 angeregt und sind bei der Verlegung der Stolpersteine durch Gunther Demnig anwesend.

 

 

 

 


 

 

Verantaltung: Herbstkonferenz

unsere diesjährige Herbstkonferenz steht ganz im Zeichen des

 100. Geburtstag von Libertas Schulze-Boysen" 

 

am: 17.11.

um: 13 Uhr

wo: Schloss Liebenberg 

 

genauere Information zum Ablauf des Festaktes werden in den nächsten Tagen folgen.

 

 

 


 

Veranstaltung: Gedenken an Ursula Goetze  

 

am: 05.08.2013

um: 17 Uhr

wo: vor dem Haus Hornstrasse 3, 10961 Berlin - Kreuzberg

 

Es spricht Hans Coppi,
Vorsitzender der Berliner VVN-BdA

Musikalische Umrahmung: Gina Pietsch

Vor siebzig Jahren, am 5. August 1943 starben in Berlin-Plötzensee drei
Männer und dreizehn Frauen unter dem Fallbeil. Sie gehörten einem
antifaschistischen Netzwerk von über 150 Frauen und Männern an: Gegner
des Naziregimes unterschiedlicher sozialer Herkunft und mit
verschiedenen politischen und weltanschaulichen Ansichten. Zu den
führenden Köpfen zählten der Oberregierungsrat Arvid Harnack und der
Oberleutnant der Luftwaffe Harro Schulze-Boysen. Wegen deren
Verbindungen zur sowjetischen Botschaft ordnete die Gestapo die im
frühen Herbst 1942 über 120 festgenommen RegimegegnerInnen dem
Fahndungskomplex „Rote Kapelle“ zu. Hitler und die NS-Führung erwarteten
eine exemplarische Bestrafung. Die meisten der vom Reichskriegsgericht
und Volksgerichtshof beantragten 50 Todesurteile wurden vollstreckt.
Auch das gegen Ursula Goetze. Die junge Kommunistin absolvierte die
Höhere Handelsschule und arbeitete als Sekretärin. Ab 1938 besuchte sie
ein Abendgymnasium und begann im Jahr 1940 ein Studium an der heutigen
Humboldt-Universität. Nazikritische Mitschüler des Abendgymnasiums
trafen sich in der Wohnung von Eva Knieper, die 1939 den Neurologen John
Rittmeister geheiratet hatte. Aus Diskussionen zu politischen Fragen, an
denen sich auch der mit Ursula Goetze befreundete Romanist Werner Krauss
und Harro Schulze-Boysen beteiligten, entstand ein Widerstandszirkel.
Radio London und Moskau wurden abgehört, Kontakte zu Zwangsarbeitern und
anderen Nazigegnern aufgebaut. Vermehrt ging man vom Lesen von
„Hetzschriften“, wie es im Todesurteil hieß, zu Widerstandsaktionen
über. Aus Protest gegen die Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“
im Lustgarten fertigten und verteilten Ursula Goetze mit Werner Krauss
und ihren Freunden, mit Liane Berkowitz, Marie Terwiel, Fritz Thiel, Hans und Hilde
Coppi, Elisabeth und Kurt Schumacher, Harro Schulze-Boysen und anderen
Hunderte Klebezettel.
Mitte Mai 1942 sorgte diese Aktion in verschiedenen Stadtteilen für
erhebliches Aufsehen, die Akteure blieben zunächst unentdeckt. Die
Gestapo verhaftete im September / Oktober 1942 die daran Beteiligten.
Das Reichskriegsgericht verurteilte Ursula Goetze am 18. Januar 1943 zum
Tode. Die Todesurteile wurden am Abend des 5. August vollstreckt.

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V [VVN-BdA]
Franz-Mehring Platz 1
10243 Berlin
Germany
Phone:+49 (0)30 29784178
Fax :+49 (0)30 29784378
http://berlin.vvn-bda.de

 

 

 


 

Veranstaltung: GEDENKVERANSTALTUNG zum 70. Todestag

                                      von DR. JOHN RITTMEISTER 

 

am: 13. Mai 2013

um: 20.15 Uhr

wo: Hörsaal der Nervenklinik der Charité, Standort Mitte, Charitéplatz 1

GEDENKVERANSTALTUNG 

 

 

 


 

Veranstaltung:

 

vor 70 Jahren, am Abend des 13. Mai 1943, wurden in Hinrichtungsstätte Plötzensee Karl Behrens, Erika von Brockdorff, Wilhelm Guddorf, Helmut Himpel, Walter Husemann, Walter Küchenmeister, Friedrich Rehmer, Dr. John Rittmeister, Dr. Philipp Schaeffer, Heinz Strelow, Fritz Thiel, Ehrhard Thomfor Richard Weißensteiner ermordet.

Aus diesem Anlass wird die Ausstellung

„Widerstand und Zivilcourage - Auf den Spuren der Roten Kapelle“

 

am: 13.05.2013

um: 10 Uhr

wo: im Foyer der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Berlin

Adresse: Bernhard-Weiß-Str.6 (U Bahn Alexanderplatz), 10178 Berlin. Die Ausstellung geht bis zum 31.Mai 2013, geöffnet Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr.

 

Plakat 13.05.2013
 


 

 Veranstaltung: "Fliegen will ich"

- Leben und Tod von Cato Bontjes van Beek - 

am: 16.04.2013

um: 19:30 Uhr

wo: Landesvertretung Baden-Würtemberg in Berlin, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin

 

Die Badische Landesbühne gastiert am 16. April mit dem Stück „Fliegen will ich“ von Dagmar Brendecke in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin. Das Stück thematisiert das Leben und den Tod von Cato Bontjes van Beek.

Die Tochter eines holländischen Keramikers und einer deutschen Tänzerin und Malerin wurde am 5. August 1943 im Alter von nur 22 Jahren von den Nationalsozialisten in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Im Umfeld der von der Gestapo „Rote Kapelle“ genannten Widerstandsgruppe um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack hatte sich Cato Bontjes van Beek für Menschlichkeit und Gerechtigkeit eingesetzt. Weil sie sich am Verfassen einer Flugschrift gegen die Nazis beteiligt hatte, wurde sie 1942 von der Gestapo verhaftet und 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

Aus Kassibern und Briefen aus dem Gefängnis hat Dagmar Brendecke, die schon einen Dokumentarfilm über Cato Bontjes van Beek gemacht hat, ein eindrucksvolles Theaterstück montiert. Sie zeichnet darin das Bild einer jungen Frau, deren Energie und Lebensmut sich auch durch den drohenden Tod nicht brechen lassen.

„Fliegen will ich“ ist eine Auftragsarbeit für die Badische Landesbühne. Das Stück wurde 2012 in Bruchsal unter der Regie von Nora Hecker uraufgeführt.

Vor der Vorstellung in der Landesvertretung Baden-Württemberg, die am 16. April 2013 um 19.30 Uhr beginnt, gibt Hans Coppi von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eine Einführung in das Thema.

 

 


 

Veranstaltung: Widerstand und Zivilcourage

 - Auf den Spuren der Roten Kapelle -

am: 16.01.2013

um: 16 Uhr

wo:

Mildred Harnack-Schule

Schulze-Boysen-Straße 12

10365 Berlin-Lichtenberg

 

Infos entnehmen Sie bitte aus dem Flyer